

Cleo stellt sich vor
Geboren wurde ich am 07.07.2006 in Dortmund.
Die ersten neun Wochen meines jungen Lebens habe ich in einer sehr tierlieben Familie zugebracht. Dort habe ich zusammen mit meiner Mama, meinen Geschwistern, Onkel und Tanten und zwei Langhaardackeln gelebt. Es war immer Trubel, kann ich Euch sagen! Die Enkelkinder kamen auch oft zum Spielen vorbei, so dass ich schon von Welpenpfoten an Mensch und Tier gewöhnt war.
Anfang September bekamen alle meine Geschwister eine neue Familie. Nur ich blieb übrig. War schon ein bisschen doof für mich, als alle weg waren. Aber da ich recht verschmust bin, habe ich es einfach genossen, "meine" Menschen noch viel mehr zum Kuscheln zu haben.
Am 5. September kam dann Besuch ins Haus. Ich hockte gerade an der Scheibe im Wohnzimmer und schaute nach draußen, als das Pärchen reinkam. Ich glaube, Daniela und Andreas haben sich sofort in mich verliebt. Irgendwie haben sie mich ganz fasziniert angeguckt und ich hatte das Gefühl, sie würden mich am liebsten gleich mitnehmen. Ich durfte die beiden beschnuppern und - was soll ich sagen? Andreas habe ich sofort die Hand geleckt, weil er so gut roch. Und Daniela hat mich in den Schlaf gekrault.
Schnell waren wir uns einig: ich sollte am nächsten Tag bei den beiden einziehen. Im Halbschlaf habe ich mitbekommen, dass die beiden erst noch die Wohnung katzensicher machen mussten. Auch gabs noch keinen Kratzbaum und nix - das konnte ja heiter werden. Trotzdem habe ich mich sehr darauf gefreut, mit ihnen nach Hause zu fahren.
Irgendwann am 6. September kamen sie dann angefahren. Sie hatten einen Transportkorb dabei, da lag eine kuschelige Decke drin. Ich bin mit meiner neugierigen Nase natürlich direkt reingekrabbelt und habe rumgeschnuppert. Roch nicht schlecht, also hab ich es mir dort erstmal bequem gemacht. Und dann ging das Abenteuer los. Ach ja, ich sollte übrigens Cleo heißen, habe ich erfahren. Den Namen fand ich gar nicht schlecht.
Die Fahrt nach Gladbeck verging ratz-fatz. Ich habe die ganze Zeit nur fasziniert auf die vorbeihuschende Landschaft schauen können. Heimweh konnte gar nicht aufkommen, dafür war ich viel zu aufgeregt und neugierig. Nicht mal nach Maunzen war mir zumute. Daniela kümmerte sich außerdem ganz lieb um mich und vergewisserte sich immer, dass es mir gut ging. Und Andreas fuhr so vorsichtig, als hätte er rohe Eier an Bord.
Bei den beiden angekommen, durfte ich erstmal ins Katzenklo. Und von dort aus habe ich mich recht zügig auf die Erkundungstour durch die Wohnung gemacht. Schließlich wollte ich mein neues Heim schnell mal in Augenschein nehmen. Erst war alles noch etwas zögerlich, auf dem Sofa gab es jedenfalls eine Menge zu schnuppern. Aber da Andreas und Daniela mich in Ruhe schauen ließen, hab ich schnell meine Scheu verloren und es mir mitten auf dem Sofa bequem gemacht.
Der Einzug war geschafft! Und ich war gespannt, was weiter passieren würde.