März 2009

Die Bauchliege

Nicht nur Cleo, auch Pete fand meinen großen Bauch faszinierend. Scheinbar eignete er sich sehr schön als "Katzenbalkon", denn gerade zum Schluß der Schwangerschaft fanden sich die Katzis häufiger dort wieder. Meist dann, wenn ich gemütlich ferngesehen habe.
Wer weiß, vielleicht haben sie schon gespürt, dass da ein kleines Herzchen in mir schlägt? Oder die kleinen Tritte und das Geruckel haben sie fasziniert?
Man weiß es nicht, jedenfalls schien es sehr bequem zu sein.

Die Ruhe vor dem Sturm

Als Kater muss man jede ruhige Minute, die man haben kann, einfach nutzen.
Am liebsten dazu, sich faul auf dem Sofa rumzufläzen und seinen Menschen den Platz wegzunehmen.
Wird man dann geweckt, verscheucht, oder - schlimmer noch - sogar fotografiert, darf man auch schon mal genervt reagieren und gucken.

Schließlich muss man doch zusehen, dass man noch viiiiiiel Schlaf bekommt, bevor der angekündigte ominöse Besuch vom Schwarz-Weiß-Foto ins Haus kommt, der scheinbar auch nachtaktiv sein soll...

Der große Tag...

... oder auch "Das große Schnuppern".

Am 21. März war es soweit, Annika zog bei uns zuhause ein. Die Katzen mussten zwei Tage ohne Dani auskommen, und auch fast ohne Andi, der ständig zwischen dem Krankenhaus und sonstigen Verpflichtungen hin- und herpendelte.
Samstag rollten wir dann mit Annika aus dem Krankenhaus nach Hause und waren sehr gespannt auf die Reaktion der Katzen.
Leckerchenstangen hatte die Kurze zwar nicht dabei, dafür hatte Dani aber vorgesorgt und welche parat, als die erste Kennenlernrunde startete.
Pete und Cleo war dieses kleine Menschlein sichtlich suspekt. Solange es sich nicht bewegte oder muckte, traute man sich näher heran. Aber wehe, etwas zuckte oder ächzte... Schwupps, waren die Katzen wieder weg.
Aber insgesamt gesehen waren wir mit der "Zusammenführung" ganz zufrieden. Es gab weder Faucherei noch Gebrumme von Pete oder Cleo. Sie begegnen der Kleinen mit Respekt und ziehen mittlerweile ihre Kreise immer ein bisschen enger um sie herum. Auch schlafen sie teilweise sogar wieder im Schlafzimmerkratzbaum, sollte Annika mal schreien, verlässt Pete allerdings als erster den Schauplatz "des Grauens".
Wir sind sehr zuversichtlich, dass Pete und Cleo nach einer Weile tatsächlich mehr mit unserem Töchterchen anfangen können. Für den Moment sind wir einfach froh, dass sie weder ins Bettchen noch in die Wiege springen und sogar freiwillig nicht ohne Begleitung ins Kinderzimmer marschieren. Scheinbar ist das Baby ihnen doch noch etwas unheimlich.


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