August 2008

Es ist zu warm

Anfang August gab es ein paar sehr warme Tage, die unsere Wohnung wieder gut aufheizten.
Im Schlafzimmer brachten wir es auf beinahe 28°C, was schon an der Grenze des Erträglichen war. Auch nachts gab es kaum mehr Abkühlung, so dass selbst weit offene Fenster (inklusive Katzen-TV) keine Erleichterung brachten.
Von Cleo und Pete war in diesen Tagen nicht viel zu sehen. Hoch oben auf dem Kratzbaum war es ihnen zu warm.
Auch draußen auf dem Balkon plätscherte nur der Brunnen vor sich hin, ohne, dass sich überhaupt eine Katze dort blicken ließ.
Suchte man die beiden Racker, so musste man sich gaaaanz klein machen und halb unter das Bett krabbeln, um sie zu entdecken.
Scheinbar war es dort noch angenehm kühl. Und meine Störung war nicht willkommen.

Schade, dass kein Platz mehr für Andi oder mich blieb ;-)



 

 

Wo ist Pete?

Bei Pete muss man immer gut aufpassen, wo der kleine Lümmel sich gerade aufhält.
So auch an diesem Tag, als er plötzlich verschwunden war.
Auf dem Kratzbaum - kein Pete.
Unterm Bett - kein Pete.
Auf dem Balkon - kein Pete.
Im Körbchen - kein Pete.
Und plötzlich ein komisches Geräusch im Schlafzimmer. Leichtes Kratzen aus einem Schrank. Also flugs die Schranktür geöffnet, und wer kommt zum Vorschein?
Platz ist scheinbar in der kleinsten Hütte. Und Katzen sind manchmal schneller als der Schall...
Seitdem werden alle Schränke vorm Schließen erstmal gründlichst untersucht.


 

Unsere Pflegekinder

Anfang August fuhren unsere Freunde nach Rußland, um dort kirchlich zu heiraten. So waren wir zwei Wochen für die Versorgung von Dana und Nelly zuständig.
Jeden Morgen und Abend gegen acht gingen wir rüber, um die beiden Ladies zu versorgen. Während Andi das Katzenklo reinigte, war ich für das leibliche Wohl der Mädels zuständig.
Schon nach zwei Tagen hatten die beiden es spitz, wann wir kommen und erwarteten uns schon hinter der Wohnungstür.
Bei gutem Wetter durften sie einen kurzen Ausflug aufs Vordach machen, ansonsten wurde ein bisschen gespielt und - wenn gewünscht - auch geschmust.
Allerdings sind die beiden eher nicht so Schmusekatzen wie Cleo und Pete, sie waren schnell mit der Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse zufrieden.
Aber zwei Hübsche sind sie... und auch gar nicht mehr so moppelig, wie sie mal waren ;-)



 

Neuer Lieblingsplatz

Bei einer Aufräumaktion der "Müllhalde" unter meinem Schreibtisch (ich habe dort eine Kramecke, wo alles an Zeug landet, was ich immer mal brauche) habe ich auch den dort verwahrten Einkaufskorb mal geleert.

Eines Morgens hörte ich plötzlich Geraschel aus der Ecke.
Es ist nicht selten, dass Cleo oder Pete die Ecke inspizieren und schauen, ob wieder etwas Neues dort liegt.
Doch auf den ersten Blick konnte ich keine der Katzen dort erkennen.
Bis ich genauer hinschaute. Und da entdeckte ich Pete, der es sich in dem Körbchen bequem gemacht hatte.
Zwei Tage später wieder ein Rascheln an gleicher Stelle. Diesmal nur eine andere Katze.

Wozu kauft man eigentlich teure Katzenkörbchen, wenn unsere Fellnasen doch mit so einfachen Dingen zufrieden sind!?


 

Cleo macht eine Durchsage

Cleo ist auch immer wieder für einen Spaß gut.
Da mein Schreibtisch ja nie wirklich ordentlich ist, gelang mir dieser Schnappschuss von Cleo vor dem Headset-Mikrofon.

"Herr Pete bitte auf 17, Herr Pete bitte!"



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