Dezember 2007
Pete
Pete ist nun bald ein halbes Jahr alt. Und wenn man sich die Fotos vom "Anfang" ansieht, wird doch deutlich, dass er so langsam zu einem stattlichen Kater heran wächst. Sein Fell wird voller, die "Nadelstreifen" - sprich einzelne weiße Haare - verschwinden immer mehr. Sein Brustkorb und das Gesicht werden breiter.
Aber das Aufwachsen zu einem Kater hindert ihn nicht daran, noch genauso schmusig und anhänglich zu sein wie bisher. Oftmals verlangt er ungeteilte Aufmerksamkeit. Die fordert er lautstark ein, oder er stupst einen so lange mit seinem Köpfchen an, bis man reagiert.
Morgens weckt er vor allem Dani mit intensivem Kissen-Treteln und Schnurr-Orgien.
Seitdem Pete da ist, kann niemand mehr verschlafen, da er meist schon um halb sechs die ersten Weckversuche startet.
Aber wer mag von diesem Schatz nicht gern geweckt werden?
Tiefer Blick
Ein bisschen Herumexperimentieren mit Spiegelreflex-Kamera und Bildbearbeitungsprogrammen brachte folgendes Ergebnis... Pete wurde unter der Tagesdecke erwischt. Er lag dort mal wieder, von außen war nur ein kleiner Hubbel unter der Decke zu sehen. Da habe ich mich heran gepirscht und ihn scheinbar aus seinem Nickerchen gerissen. Das erklärt vielleicht auch seinen nicht ganz so begeisterten Gesichtsausdruck ;-)
Cleo lag derweil unter dem Bett, hörte sich das Knipsen der Kamera an und muckte sich wohlweislich noch nicht. Erst, als ich mich auf die Suche nach ihr begeben habe, kam sie vorsichtig unter dem Bett hervor. Scheinbar dachte sie, die "Gefahr" sei vorbei. Aber weit gefehlt, auch sie musste natürlich für einige Schnappschüsse herhalten. Auch ihr Gesichtsausdruck nicht wirklich begeistert...
Übrigens sind diese Bilder bereits bei uns als Wallpaper im Einsatz: Cleo bei Andi und Pete bei mir. Macht richtig was her, vielleicht können wir sie Euch bald auch für Euren heimischen Desktop anbieten.
Nochmal Pete
Ich darf mal wieder für Bilder her halten. Cleo, die alte Eule verkriecht sich immer, sobald sie sieht, das Daniela oder Andreas die Kamera raus holen.
Naja, ich will mal nicht so sein. Wenn ich ehrlich bin, bin ich ja auch ein kleiner eitler Kater. Und ich höre und lese immer sehr gerne, wie süß und drollig und zum Knutschen ich bin.
Daniela stellt ja auch viele Fotos von mir im Internet ein, mit Bewertungsmöglichkeiten. Und? Was soll ich sagen? Scheinbar komme ich bei der katzenverrückten Frauenschar im Katzenforum sehr gut an. Ich muss ja zugeben, dass das meinem Ego ganz gut tut.
Darum protestiere ich auch nicht großartig, wenn ich mal wieder gefilmt oder fotografiert werde.
Ich will Euch, meine Fangemeinde, ja schließlich nicht enttäuschen ;-)
So, und nun brecht bitte in "Ooooh" und "Aaaah" und "Süüüüüüß!"-Rufe aus.
Ich habe derweil genug und ziehe mich jetzt - genau wie Cleo - erstmal zurück.
Bescherung
Daniela hat in diesem Jahr wieder am Forumswichteln im Katzenforum teilgenommen. Hui, was war hier ein Werkeln und Verpacken vor Weihnachten. Es war alles sehr spannend, vor allem konnte Cleo und ich nicht verstehen, warum WIR nicht die tollen Sachen behalten durften! Alles wurde in Geschenkpapier eingewickelt und dann nach Hamburg verschickt. So eine Ungerechtigkeit.
Allerdings... sooo schlimm war es dann doch nicht, denn Dani bekam nämlich auch ein Päckchen zugeschickt. Sie wusste zwar bis zum Schluß nicht so ganz, von wem, aber als sie ausgepackt hatte, war es ihr doch klar.
Und Christa hatte auch ganz tolle Sachen für uns mit eingepackt! Soooo viele Leckerchenstangen, und lief das Wasser im Mäulchen zusammen!
Wir mussten erstmal alles ganz genau in Augenschein nehmen.
Danke, liebe Christa!
Oh Tannenbaum
In diesem Jahr haben Andreas und Daniela wieder ein komisches, pieksiges, grünes Ding ins Wohnzimmer gestellt. Eigentlich hatten die beiden nach dem letzten Jahr beschlossen, keinen "Weihnachtsbaum" mehr aufzustellen. (Da hatte ich ja von den Tannennadeln wochenlang Probleme mit meiner Verdauung)
Am 24.12. kam dann morgens doch ein Baum ins Haus. Andreas schloss die Wohnzimmertür, Pete und ich saßen maunzend davor, weil wir schon gucken wollten.
Dani hatte auch keine rechte Zeit für uns, weil sie in der Küche gebacken hat.
Nach einer Stunde durften wir dann doch gucken. Aber ich musste mich doch stark wundern: Bei näherer Betrachtung hatte der ganz komische Nadeln, die gar nicht sooo pieksig waren. Und der Baum roch auch anders, als im letzten Jahr.
Nach kurzem Nachdenken und Entdeckung der Tatsache, dass dieser Wunderbaum auch kein Wasser brauchte, wurde mir klar, dass es sich wohl um einen künstlichen Baum handeln musste. Naja, auch nicht schlecht. Der verliert wenigstens nicht seine Nadeln.
Pete war auch sehr neugierig und musste erstmal schauen, wo ich denn wohl hingegangen bin. So ganz geheuer war ihm dieser Baum wohl noch nicht.
Cleo, du weisst doch, dass Vorsicht immer noch die Mutter der Porzellankiste ist. Und auch, wenn ich oft mal vorsprinte (und dann unter Umständen in der Wanne lande), so bin ich doch nicht lebensmüde. Und dieses grüne Etwas war einfach zu groß für mich. Du hast ja im letzten Jahr schon mal etwas ähnliches gesehen. Aber es ist ja mein erstes Weihnachten gewesen.
Daher erstmal der gebührende Respekt vor dem Baum.
Kann ja nicht jeder so wie du erstmal bis oben in den Baum klettern. ICH bin jedenfalls nicht dran Schuld, dass schon zwei Weihnachtskugeln kaputt sind!
Pssst, Pete! Das hättest Du jetzt nicht verraten sollen! Aber ich habe ja mein Fell deshalb ordentlich naß bekommen. Und daher bin ich auch schon ein paar Tage nicht mehr reingeklettert. Löblich, oder?
Cleo, ich bin stolz auf dich! Und weißt du was? Nur für dich und diesen tollen Baum und die noch heilen Weihnachtskugeln singe ich jetzt eine Runde.
Oh Tannenbaum... oh Tannenbaum...
Kuschelstunden
Die Weihnachtstage waren ganz schön aufregend. An Heiligabend die ganze Geschenke-Auspackerei, am ersten Feiertag waren die Schwiegereltern und Danis Bruder da. Diese Besuchsrunden haben mir ja ganz gut gefallen, allerdings war dann abends, als der Besuch weg war, auch genug.
Umso schöner, dass am zweiten Weihnachtstag dann "nur" noch unser Lieblingsnachbar Henri zu Kaffee und Kuchenresten eingeladen war. So hatten Cleo und ich schön viel Zeit, noch ein bisschen auszuruhen und zu kuscheln.
Daniela musste natürlich mit ihrer neuen Kamera alles fotografieren, wie sollte es auch sonst sein. Naja, wir hatten ja auch lange Ruhe mit der Knipserei. Wie ich gesehen habe, gab es im November ja gar keine Bilder von uns.
Eigentlich ja eine Unverschämtheit!
Ich schlich mich jedenfalls über die Seite erstmal an Cleo an, um mit ihr zu schmusen. Aber irgendwie war sie ein bisschen zickig. Ich glaube, ich hatte mich zu sehr aus dem Hinterhalt an sie ran gemacht. Daher musste ich sie noch ein wenig überzeugen, dass ich es doch nur gut meinte und gar nicht kämpfen wollte!
Mit ein bisschen Köpfchenputzen konnte ich dann wieder Boden gut machen und wir haben noch ein bisschen gekuschelt.
Ein Hoch auf das Fest der Liebe!
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