Nachdem der Schlafzimmerkratzbaum ja den Gang alles Irdisch gehen musste und zum Betriebshof wanderte, weil die untere Kuschelhöhle leider gebrochen war, wurde umgerüstet.
Die beiden Liegemulden am Kratzbaum waren ja sowieso mittlerweile ein Streitpunkt zwischen Pete und Cleo geworden, die aufgrund der Nähe immer stritten. Das alleabendliche Theater war wenig entspannend - weder für uns, noch für Cleo - also bestellte ich zwei Wandhängematten.
Nach der abenteuerlichen Anbohraktion (die Dübel und Schrauben waren ein Witz) mit Dübeln, die laut Baumarktmitarbeiter sogar einen Elefanten in der Hängematte aushalten würden
, hingen die Hängematten dann irgendwann endlich.
Es dauerte eine Weile, bis Pete und Cleo sich drauf trauten. Ein paar Tage lang herrschte wieder Schlafzimmerverweigerung, man stritt sich lieber um den begehrten Schrank-Schlafplatz und die Couch im Wohnzimmer.
Aber dann war das Eis gebrochen, der Stoff hatte scheinbar heimischen Geruch angenommen und Pete und Cleo freundeten sich mit der neuen Schlafgelegenheit an.
Die Schlafplätze befinden sich an der Wand gegenüber unseres Bettes. Und interessanterweise hat sich herausgestellt, dass Pete an Andis Fußende schläft und Cleo die Wandhängematte an Danis Seite ausgewählt hat.
Cleo probiert gern mal aus, ob der Maxi Cosi auch wirklich bequem ist. Schließlich soll Annika doch bequem reisen.
Sucht man Madame mal an ihren bevorzugten Schlafplätzen und findet sie dort nicht, kann man sicher sein, dass sie ihren Vormittags-, Mittags- oder Nachmittagsschlaf in der Babyschale abhält.
Manchmal kann man sie dann auch damit durch die Wohnung tragen. Komische Katze 
Mit der Kurzen geht es regelmässig zum Spaziergang durch die Stadt. Die Katzen genießen dann die Ruhe, die hier herrscht und machen sich überall dort breit, wo sie sonst nichts zu suchen haben und verscheucht werden.
Beliebte Orte sind das Beistellbettchen im Schlafzimmer oder auch Annikas Bett im Kinderzimmer.
Cleo hat es besonders das dicke Oberbett angetan, was dort im Bett liegt.
Neulich nach dem Einkauf bot sich uns folgendes Bild... wahrscheinlich wollte sie den Platz für Annika lediglich schön warm halten...
Sobald sich Annika aber nähert bzw. von uns ins Bett gelegt wird, ist Schluß mit der Kuschelei. Da wird Cleo ganz flott und springt elegant über die Gitter des Bettchens und sucht sich lieber einen Platz ohne sabbernden und quasselnden Mit"bewohner"

Mal etwas ganz Neues... Als die Sitzauflagen vom Balkon in ihr Winterquartier umziehen sollten und kurzzeitig auf dem Bett zwischengelagert wurden, lud das Pete und Cleo natürlich zu Katz' Lieblingsbeschäftigung ein: Verstecken spielen. Zunächst wurde gejagt, unter, über und neben den Kissen... Als dann der erste Spaß vorbei war, verkroch man sich.
Wenn Ihr das Bild anklickt, bekommt Ihr die Vergrößerung und findet vielleicht sogar beide Katzen 

Schon wieder Cleo... Ihr seht, Pete hat sich in diesem Monat nicht so fotogen gezeigt wie sonst schon mal. Cleo war diesmal eindeutig die Meisterin der Schnappschüsse.
Die Tarnung einer schwarzen Katze ist gar nicht so schwierig. Man nehme z.B. dunkle Möbel, auf der sie kaum auffällt. Oder den Kennel, in dem auch dank eines dunkelblauen Handtuchs Schwärze herrscht und man Cleo nur nach vorheriger Taschenlampennutzung sieht.
Aber auch der Fußhocker des Stillstuhls bietet sich für Cleo an, sich zu verstecken. Geht man nicht auf die Knie, sieht man die Katze nicht.
Das Glanzstück ihrer Tarnung in diesem Monat war allerdings, als sie sich im Kinderzimmerregal zwischen Handpuppen und Stofftieren "unsichtbar" machte. Da muss man doch schon zweimal hinschauen, oder?
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