Ich werde immer ganz neidisch und wehmütig, wenn ich auf anderen Katzenseiten, im Forum oder in Blogs Bilder von gemeinsam kuschelnden Katzen sehe.
Von solch harmonischen Bildern sind wir hier leider meilenweit entfernt. Cleo duldet Pete... mehr aber auch nicht. Er darf ihr mal kurz übers Köpfchen schlecken - aber direkt danach bekommt er wieder eine getunkt.
Trotzdem gibt es ab und auch Momente, in denen sie sich zumindest etwas näher kommen. "Etwas" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sie sich tatsächlich mal unsere kleine Zweiercouch teilen.
Körperkontakt - nein danke!
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt 

Nein, nicht diese leckeren, kleinen, kalorienhaltigen Süßigkeiten...
Cleo liebt es, sich rumzukullern, wenn sie sich wohl fühlt. In den letzten Wochen wurde eine abendliche "Nackt-Krabbelstunde" für Annika eingerichtet. Um "Unfälle" zu vermeiden, die den Teppich durchnässen, legten wir jedes Mal ein wasserundurchlässiges Tuch unter das nackte Popöchen.
Während also alles vorbereitet wurde, schlich sich Cleo hinter meinem Rücken von ihrem sonstigen Lieblingsplatz - dem bequemen Stillstuhl - auf den Boden.
Und da eine schwarze Katze auf orangefarbener Decke oder auf rotem Teppich nicht sonderlich heraus sticht, suchte man sich den auffälligsten Platz, der zu finden war 
Während Cleo sich des öfteren kurzzeitig mal in Annikas Nähe wagt, machte Pete bisher einen großen Bogen um die Kurze.
Das änderte sich an diesem Tag, als Annika einen Kinderkeks zu futtern bekam. Pete war sehr neugierig, schlich sich von der Seite her an und wollte auch mal kosten.
Aber Annika verteidigte ihren Keks standhaft und erklärte Pete anschließend, dass diese süßen Kinderkekse doch nichts für starke Kater seien... die sollten sich besser an ihre Leckerchenstangen halten!

Pete zeigte sich erstaunlich verständig und zog ohne Keks von dannen, um mich vor der Küchentür sitzend lautstark um eine Leckerchenstange zu bitten. 
Nachdem ich mal die Spiegelreflex-Kamera wiederentdeckt habe (allerdings nur im Automatikmodus fotografiere), mussten Pete und Cleo mal wieder für ein paar schöne Portraitaufnahmen herhalten.
Man sieht doch einen deutlichen Unterschied zwischen meiner "Ritsch-Ratsch"-Kamera und der Nikon D200. Selbst ohne großartige Kenntnisse 
Hier seht Ihr einmal den verträumten Pete

und die stolze Cleo!
Der Januar brachte, ebenso wie die zweite Dezemberwoche, viiiiel Schnee und eisige Temperaturen. Pete hielt es nie lange draußen auf dem Balkon aus und wollte schon nach ein paar Minuten wieder rein.
Cleo setzte erst gar keinen Fuß vor die Tür, ihr war es einfach viel zu kalt.
Dementsprechend lang wurden die Tage natürlich in der Wohnung. Einerseits war Katz zu aufgedreht um nur rumzuliegen... aber so richtig Lust auf Spielen war auch nicht da.
An manchen Tagen schliefen Pete und Cleo von vormittags bis zu Andis Feierabend. Erst danach sah man sie wieder in der Wohnung rumflitzen. Naja, was sollte man auch bei diesem Wetter großartig sonst tun?
Trotzdem versuchte Pete sich teilweise in hypnotischen Sitzungen mit mir. Bevorzugt dann, wenn es mal morgens Futter gab, das ihm nicht so sehr zusagte. Da wurde er dann ziemlich penetrant, um an einen Futterausgleich zu kommen.
Schritt 1:
Tief in die Augen starren. "Geh weg vom Cattalk!"
Schritt 2:
"Los jetzt! Ich hab Hunger!" *anstier*
Schritt 3:
"Na geht doch! Jetzt hab ich Spannung, Spiel und ... Leckerchen!"
Kommentare
Es sind keine Kommentare vorhanden | Kommentar schreiben